Scannen in der Schreinerei – alles andere als ein Holzweg
Auf der 64. Internationalen Handwerksmesse drehte sich vom 14. bis 20. März wieder alles um Wohnen, Einrichten, Energie, Haus und Garten. Wirklich von Hand läuft aber im modernen Handwerk nur noch sehr wenig. Ausgeklügelte Maschinen helfen in der Fertigung, und auch in der Verwaltung setzen Handwerksbetriebe auf moderne Technologien. So zum Beispiel die Schreinerei Felderhoff . Lesen Sie im Folgenden, wie moderne Scan-Lösungen für bessere Möbel sorgen:
Die Drehbank rotiert, die Späne fliegen: Wenn ein Kundenauftrag bearbeitet wird, geht es in der Schreinerei Felderhoff schon mal heiß her. Bevor ein neues Möbel entsteht, müssen Skizzen von Hand erstellt und elektronisch ausgetauscht werden, Kundendetails und Maße aufgenommen und schnell wieder auffindbar abgelegt werden. Die Schreinerei Felderhoff aus Wipperfürth in Nordrhein-Westfalen hat deshalb den Fujitsu-Scanner fi-6110 als Gehilfen angeheuert.
Meister Rolf Felderhoff ist stolz auf sein Unternehmen und sein 8-köpfiges Team. „Wir entwerfen und planen Holz- und Kunststoffarbeiten nach Maß und setzen selbst die anspruchsvollsten Wünsche unserer Kunden zuverlässig um.“ Noch vor ein paar Jahrzehnten verbrachte sein Vater, der Firmengründer Hans Felderhoff, die meiste Zeit selbst vor der Kreissäge, zimmerte, feilte und schliff. Der Arbeitsalltag des Sohnes sieht heute ganz anders aus. In der Werkstatt sorgt ein modernes CNC-Bearbeitungszentrum für reibungslose Abläufe und im Büro sind die Computer mittlerweile die wichtigsten Werkzeuge. Hier entstehen neue Designs, werden Details mit Kunden ausgetauscht und Ausschreibungen recherchiert. Das traditionsträchtige Handwerk hat sich zum modernen Servicegeschäft gewandelt.
Das Ende der Papierberge
Die gängige Praxis in dem Holzbetrieb glich bisher einer Zettelwirtschaft: Sämtliche Architektenausschreibungen und Skizzen wurden kopiert und abgeheftet und gegebenenfalls zu Kunden geschickt. In welchem Ordner sind die Maße der Kindergartensitzbank gelandet? Wo finde ich die ersten handschriftlichen Entwürfe des Regals für den Kunden Mayer? Was waren noch die speziellen Anforderungen der letzten Ausschreibung? Die Beantwortung dieser Fragen kostete das Schreinerei-Team Zeit und Nerven. Zwar besaß die Firma bereits einen Flachbettscanner, nur wurde dieser wegen seiner umständlichen Bedienung und des langsamen Scanvorgangs kaum genutzt. Gefragt war also eine neue Lösung, mit der jeder schnell und intuitiv arbeiten konnte und die zuverlässig funktionierte. Das Los fiel auf den Fujitsu fi-6110 von PFU, einen der kleinsten, zugleich jedoch äußerst leistungsfähigen Dokumentenscanner für den Einzelarbeitsplatz. Nach Erhalt installierte Self-Made-Man Felderhoff den Scanner gleich selbst und war positiv überrascht: „Der Anschluss war kinderleicht, die Software selbsterklärend. Insgesamt brauchte ich gerade einmal 10 Minuten bis alles stand“. Seitdem ist das Gerät täglich in Gebrauch: Bis zu 150 Blatt scannt das Schreinerei-Team pro Woche, darunter unterschiedliche Formate. Ausschreibungen landen nun nicht mehr im Papierordner, sondern werden eingescannt und sind im virtuellen Architektenordner rasch wieder auffindbar. Skizzen verschicken die Schreiner nun direkt per Mail statt mit der Post an ihre Kunden.
Klein, schnell, praktisch: Von der Zettelwirtschaft zum digitalen Archivsystem
An der neuen Scanner-Lösung schätzt Felderhoff vor allem die höhere Produktivität im Vergleich zum alten Flachbettscanner. Als Duplex-Scanner besitzt der fi-6110 gleich zwei Kameras und kann so Vorder- und Rückseite eines Dokuments gleichzeitig erfassen. Die Durchlaufzeit liegt bei 20 Blättern pro Minute oder 40 Seiten im Duplex-Modus. Eine Ladekapazität von 50 Blatt und bis zu 1.000 Dokumente am Tag sind kein Problem für den kleinen Digitalisierer – auch wenn das die Felderhoff-Mitarbeiter in der Praxis noch nicht ausgetestet haben. Am Ende des Scan-Vorgangs erhält der Anwender effizient nutzbare elektronische Dateien typischerweise in einer Auflösung von 300 dpi, wahlweise in Graustufen oder Farbe. Und diese stehen damit am Anfang des Workflows: Scan-to-Process ist hier das Stichwort, welches eine nahtlose Übernahme von Papiervorlagen in elektronische Geschäftsprozesse bezeichnet. Dazu ist das Scanner-Paket mit moderner Software wie Adobe Acrobat Standard sowie ScandAll Pro ausgestattet. Die Auftragsunterlagen, Skizzen und handschriftlichen Notizen brauchen die Verantwortlichen in der Schreinerei dann nur noch in den jeweiligen digitalen Projektordner zu schieben, so dass alle Kollegen schnell und unkompliziert Zugriff darauf haben.
Neben den Standard-Funktionen steht den Mitarbeitern eine Reihe erweiterter Scan-Optionen zur Verfügung, die den Arbeitsalltag in der Schreinerei erleichtern. So können sie etwa Stapel mit unterschiedlichen Formaten erfassen, durchsuchbare Textdokumente erzeugen oder bandbreitenschonende Farboptionen aktivieren. Zudem unterstützt das Gerät Bildverbesserungsroutinen wie das Löschen leerer Seiten, die Formaterkennung, die automatische Ausrichtung sowie das Scannen von A3-Dokumenten. Auch die Wartung des Scanners gestaltet sich denkbar einfach: Einzugsrolle und Separationslippe sind leicht zugänglich und ohne Aufwand austauschbar. Bei Fehlermeldungen führt der so genannte Error Recovery Guide den Nutzer direkt zu einem installierten elektronischen Handbuch, das multimediale Hilfe leistet. „Zum Glück haben wir uns damit aber noch nicht beschäftigen müssen, denn alles lief bisher reibungslos“, freut sich Rolf Felderhoff. „Wir benötigen weniger Zeit für Aktenablage, Suche und Steuerangelegenheiten und sparen Geld, indem wir mehr elektronisch verschicken können. Das Gerät ist so praktisch, dass ich noch einen zweiten Scanner am Arbeitsplatz gebrauchen könnte.“




